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Ein Projekt der Pädagogischen Hochschulen Graubünden und Wallis

Ausgehend von den Erfahrungen mit heterogenen altersgemischten Klassen alpiner Kleinschulen wird im Projekt MîNT-ALP ein didaktisches Modell im Bereich Mathematik-Naturwissenschaften-Technik ausgearbeitet, welches auf dem Einsatz elektronischer Lehr- und Lernressourcen und deren Verbund mit traditionellen Lernmedien beruht. Das gemeinsame Projekt MîNT-ALP der Pädagogischen Hochschulen Graubünden und Wallis ist Teil des Interreg-Projekts Kleinschulen im alpinen Raum. Dritter Partner in diesem umfassenderen Projekt ist die Freie Universität Bozen.

Viele Kleinschulen mit jahrgangsübergreifenden Klassen in den Südtiroler, Walliser und Bündner Alpen sind vor allem aus demographischen Gründen von der Schliessung bedroht. Diese Schulen garantierten bisher die Elementarbildung der Bevölkerung dieser Regionen und sind zu einem Teil des Kulturerbes geworden. Die Erhaltung dieser Schulen beeinflusst die Standortqualität und damit auch die Zu- und Abwanderung sowie die Ansiedlung neuer Unternehmen.

Die aktuellen Diskussionen und Untersuchungen zum Lernen in heterogenen Gruppen zeigen, dass jahrgangsübergreifende Klassen lernförderlich sein können. Dadurch verliert eine in diesem Sinne niederorganisierte Schule den Charakter einer Notlösung. Notwendig ist jedoch die Nutzung der pädagogischen und didaktischen Vorteile altersdurchmischter Gruppen. Dies gilt insbesondere auch für den Unterricht im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich.

Innerhalb des drei Jahre dauernden Projekts werden exemplarisch interdisziplinäre Lernsequenzen ausgearbeitet, erprobt, evaluiert, angepasst und erneut erprobt. Zielgruppe sind Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe (4. – 6. Schuljahr).

Fachbereich Mathematik Mint-ALP